Was es mit dem Rauchen Aufhören auf sich hat!

Die Gründe warum Raucher aufhören möchten zu rauchen sind verschieden – einige wünschen sich ein rauchfreies Leben aus gesundheitlichen Gründen, andere, um nicht länger Geld für diese Sucht aufzuwenden. Doch auch wenn die Motivationen verschieden sind, die Schwierigkeiten mit denen die Raucher beim aufhören kämpfen, sind oft ähnlich.

 

Mit dem Rauchen anzufangen geht oft schnell, das aufhören jedoch zieht sich, vom ersten Gedanken bis zum wirklichen umsetzen, oft lange hin. Einige haben schon mehrfach versucht, mit dem Rauchen aufzuhören und sind gescheitert. Manche haben es für eine Weile geschafft – manchmal für Jahre – und dann doch wieder angefangen zu rauchen.

 

Doch auch wenn es schwierig ist mit dem rauchen aufzuhören, es ist die richtige Entscheidung! Darum wagen Sie den Schritt – lieber heute als morgen!

 die letzte zigarette

Rauchen ist gefährlich und alles andere als gesund. Durch Nikotin werden die Gefäße verengt und der Sauerstoff im Blutkreislauf wird durch Kohlenmonoxid beeinträchtigt. Rauchen ist daher einer der Hauptfaktoren für Herz-Kreislauf- und/oder Lungen-Erkrankungen.

 

Doch wichtig zu wissen ist, dass wenn Sie sich nach Jahren entscheiden mit dem rauchen aufzuhören, dies nachhaltig das Risiko für diese Erkrankungen mindert. Spürbare Veränderungen bei Atmung und Geschmacks-, sowie der Geruchsnerven, stellen sich oft schon nach einiger Zeit ein.

 

Vor allem in der Schwangerschaft ist es gefährlich, wenn Sie sich und somit Ihr ungeborenes Kind den Inhaltsstoffen von Zigaretten aussetzen, denn das, was Sie beim Rauchen inhalieren, gelangt über die Plazenta auch in Ihr ungeborenes Kind. Wer dennoch während der Schwangerschaft raucht, gefährdet das Wachstum und die ordentliche Versorgung mit Sauerstoff des Embryos. Auch das Risiko für eine Fehlgeburt und den plötzlichen Kindstod ist bei Kindern von Raucherinnen erhöht. Ergo – hören Sie auf mit dem Rauchen und schützen Sie Ihr Kind.

 

Raucher haben oft Angst vor den typischen Entzugserscheinungen, wenn sie versuchen mit dem rauchen aufzuhören – innerliche Unruhe, Stressgefühl, Gewichtszunahme. Und die Befürchtungen sind natürlich berechtigt, da das Rauchen sowohl körperlich, als auch zu psychischer Abhängigkeit führt. Aber inzwischen gibt es viele Möglichkeiten sich im Entwöhnungsprozess – sowohl dem körperlichen, als auch dem psychischen – Unterstützung zu holen.

 

Inzwischen gibt es Anbieter von Nikotinersatztherapien die Produkte anbieten wie Nikotinpflaster, -kaugummis oder auch -spray. Hierbei führen Sie Ihrem Körper für eine Übergangszeit Nikotin zu, ohne hierfür zu Zigaretten greifen zu müssen. Vorteilhaft hierbei ist auch, dass das Nikotin zwar die Entzugserscheinungen lindert, ihrem Körper aber nicht noch die in Zigaretten zusätzlich enthaltenen gefährliche Zusatzstoffe wie z.B. Teer zugeführt werden.

 

Beginnt man anfangs noch mit einer höheren Dosis an Nikotinersatz, wird dieser im Laufe der Zeit immer mehr vermindert, bis Sie völlig darauf verzichten können. Ob eine solche Nikotinersatztherapie für Sie in Frage kommt, sollten sie am besten mit Ihrem Arzt besprechen.

 

Eine weitere Möglichkeit ist die Nutzung von Nichtraucher-Spritzen, welche nur von Ärzten verabreicht werden dürfen. Nicht alle Ärzte bieten dies an, doch es gibt Ärzte und Heilpraktiker, die sich darauf spezialisiert haben. Die Inhaltsstoffe der Spritzen variieren je nach Anbieter und dienen zur Linderung der Entzugserscheinungen.

 

Fachleute empfehlen jedoch die Kombination eines begleitenden Behandlungsprogrammes, bei denen die werdenden Nichtraucher auch psychisch betreut und durch den Prozess begleitet werden.

 

Was ebenfalls angeboten wird, ist die Unterstützung durch Hypnose. Diese nutzt vor allem die Möglichkeit, die emotionalen Probleme beim aufhören mit dem rauchen zu lindern und Problemen wie Gewichtszunahme vorzubeugen. Die Erfolgschancen sind gut und für manche Menschen kann dies eine sehr gute Unterstützung auf dem Weg zum Nichtraucher sein. Informieren Sie sich vorher über die Behandlungsweise und das Konzept des Hypnotiseurs und gehen Sie sicher, dass Sie sich in die Hände eines Profis begeben – dann kann das Projekt „Rauchen aufhören“ starten!

 

Darüber hinaus gibt es eine Vielzahl von Selbsthilfebüchern, die sich mit dem rauchen aufhören beschäftigen und die bei Ihrem Prozess hilfreich für Sie sein können. Auch Hörbücher und Meditations-CDs zum Thema sind erhältlich.